Buchbox on Tour

 

Guten Morgen!

Als ich Ende letzten Jahres auf der Suche nach einer Anleitung für zum richtigen Reinigen unserer Tassimo-Maschine war, stieß ich auf den Blog von Jutta, dem Chaos-Weib. Ich las ein wenig quer auf dem Blog und blieb hängen. Irgendwie fand ich dann auch die Aktion “Buchbox on Tour”, wo sie 15 Bücher sowie ein “Ex-Libris” in eine Kiste packt, und auf Tour schicken wollte. Als Leseratte mit einer Lesegierigen Familie habe ich dann mich auch bei dem Chaosweib angemeldet.

Im Januar ging die Kiste dann endlich auf die Reise, ich wartete sehnsüchtig auf die Email, dass ich die nächste Station sei. Bereits als die Box in Rodgau war, hoffte ich, dass ich aufgrund der Nähe nun dran sei, aber weit gefehlt. 13x musste sie auf Reisen gehen, durfte Berlin sehen, die Industriestadt Dessau, nach Hennef an der Sieg – in der Nähe von Bonn, den Ruhrpott in Essen erleben, Meeresluft in Delmenhorst schnuppern, bis sie nach der Meinung war, das die Handballer von TuSpo Oberburg ganz schnieke seien und sie das Städtchen am Main unbedingt sehen müsste.

Obernburg also dachte ich mir, wieder in der nähe aber nicht bei mir… Dort nahm man sich der Box an für einige Tage, hegte und pflegte sie und dann… Und dann? Dann kam die Email von Sabine, dass sie eine Buchbox für mich hätte!

Die Buchbox? Für mich? Wuhuuu, geil! Endlich.

Ich war ganz aus dem Häuschen, die Box war nun auf dem Weg zu mir. Doch nicht auf dem üblichen Wege per Post, sondern mit einem Privattaxi ;-)

Donnerstags Abends, der 03.05. Anno 2012, ich saß grade beim Abendbrot, als Lisa – die Tochter meiner Schwester – gerannt kam, und lautstark brüllte: “Claudi, die Büchertante kommt!”

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Andre nennen es Dosenfischen… – Tour am 30.04.12, wer kommt mit?

Ahoi!

Nachdem ich, wie im vorherigen Post angekündigt, nun mehr die Straßen unsicher machen, Rentner umfahren (nachdem ich ihnen als braver Pfadi ungewollt über die Straße geholfen habe ;D), für Kinder äh bremsen – kurz Autofahren darf, habe ich vergangenen Mittwoch einmal unter größtmöglicher Anstrengung den Autoschlüssel erobert und nach Großwallstadt gefahren – um mich mit andren Tupperdosenfreunden auszutauschen.

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B-M-L-S – Ein Plastikkärtchen mit nichtssagenden Buchstaben?

Hallo verehre Lesergemeinschaft,

nachdem ich den Staub weg gewischt habe, der sich in den letzten Wochen hier sammelte, melde ich mich heute einmal wieder.

Es ist wie es ist mit den Chronischen Krankheiten, die Schuppenflechte hat mich wieder. Ich  kam aus der Psorisol-Klinik Hersbruck mit nahezu nagelneuer Haut wieder, einzelne raue Stellchen noch, aber sonst nichts. Mitte März ging es von vorne los…

Warum? Lies selbst..

Der lappen...

 

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Santiano (oder die Sehnsucht nach dem Fahrtenleben)

Vor einigen Wochen, ich saß im Wohnzimmer bei meinen Eltern, als die Flimmerkiste lief. Plötzlich schreck ich auf, fühlte mich um ein halbes Jahr zurück versetzt nach Immenhausen im September 2011.

Manu und den andren Berlinern sei Dank, brachte ich den Titel “Santiano”, ursprünglich von Hugues Aufray, in einer Deutschen Version vom Gilwellkurs mit nach Hause.

Plötzlich läuft da im TV eine bekannte Melodie über die Mattscheibe, mein erster Gedanke “gibts da mal wieder eine Pfadfinderreportage?”, aber dem war nicht so. Stattdessen wurde für eine Band geworben, die verschiedene Musikgenres wie Irish Folk, Shantys, Schlager und Volkslieder zusammen mit Rockigen Sounds mischt. Nachfolgend ein Zitat der SHZ:

“Santiano” legt ab und wird, wenn alles läuft wie geplant, ganz Deutschland mit neuer maritimer Popmusik überfluten. Es ist ein regelrechter Coup, der da in einem unscheinbaren Bungalow am Harnis ausgeheckt wurde: Fünf echte Kerle, alte Haudegen der Bühne, gestandene Barden und Meister der Saiten haben sich ein halbes Dutzend alte Songs vorgeknöpft, noch mal so viele neue dazu geschrieben und alles zusammen dermaßen fetzig verpackt und verpoppt, dass bei den Videodreharbeiten im Museumshafen die Schwäne im eisigen Hafen mit rockten. (…)”

Im Gegensatz zu den üblichen Bands, die heute auf den Musikmarkt gespült werden, haben diese fünf Herren nichts mit Castingshows und sonstigem am Hut. Entstanden ist Santiano, wohl auf einer Party eines Produzenten wenn ich das richtig verstehe, dort passierte wohl dann das, was auch passiert, wenn eine Handvoll Bündischer sich irgendwo trifft – es wird “gejamt”, also miteinander Musik gemacht und unsereins trifft sich dann in Hamburg oder St. Goar auf der Bühne wieder, Santiano dagegen im Musikstudio.

Ich muss sagen, mein Gehörgang ist wieder durch gespült, es rockt und ich hab Bock auf eine richtig rustikale Singe runde.

“Der Abschied fällt schwer, sag mein Mädchen ade, Leinen los” ich übersetz es mal mit “sag der Heimat ade, Rucksack auf, lauf einfach los” …

Ich warte auf den Tag, wo ich wieder auf Fahrt gehen kann…

Wer Santiano JETZT haben möchte, dem empfehle ich Musicload oder ähnliche Shops, wo man seine Musik legal erwerben kann.

Santiano Home
Reportage von RBB über Santiano
Santino bei Musicload